Der jüdische Friedhof von Olmütz

 

"Der erste Friedhof wurde 1867 nahe dem heutigen angelegt, er wurde 1940 restlos zerstört. Nach 1900 entstand innerhalb des städtischen Friedhofes der neue jüdische Friedhof, der die Jahre der NS-Okkupation ohne wesentliche Beschädigung überstand.

Der jüdische Friedhof ist Teil des städtischen Friedhofes Neředin westlich der Innenstadt, an der  tr. Míru (der Straße 448 in Richtung Těšetice-Drahanovice) gelegen. Man erreicht ihn vom Zentrum mit der Straßenbahn Linie 2 bis zu deren vorletzter Haltestelle ‚Hřbitovy’.

Unmittelbar hinter dem Eingangstor dort wendet man sich nach rechts und sieht vor sich das neogotische Zeremonialgebäude, dahinter erstreckt sich der Friedhof. Am anderen Ende der Hauptachse liegt die Gedenkstätte für die ermordeten Jüdinnen und Juden aus Olmütz.

In wesentlichen Teilen ist der Friedhof gut gepflegt, aber in seiner südwestlichen Ecke der Natur überlassen und überwachsen (Stand Juli 2017).

 

Unweit links vom Friedhofseingang liegt eine deutsche Kriegsgräberstätte und beinahe unmittelbar daneben eine solche für die Gefallenen der Roten Armee."

Dr. Hans-Peter Laqueur

 

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