Der Friedhof von Auscha

 

Von Litoměřice kommend biegt man vor dem Ort, dort wo die Straße Nr. 260 nach links Richtung Ustí n.L. abzweigt, nach rechts in eine kleine Seitenstraße und folgt dem Wegweiser ‚Židovske hřbitov’ bis zum Ende des Asphalts. Dort läßt man den Wagen und folgt einem steilen Fußweg bergauf, vorbei an neun illustrierten Informationstafeln zur Geschichte des Friedhofes und der umliegenden Gemeinden, die dort ihre Toten begruben.

Auf dem Friedhof sind ca. 220 Grabsteine erhalten, Inschriften ab ca. 1630 bis 1936, der Friedhof existierte jedoch bereits zumindest seit dem 15. Jahrhundert. Nch einer Erweiterung um das Jahr 1900wurde eine Tahara-Halle mit einer niedrigen Kuppel gebaut. Der neue Teil des Friedhofs wurde mit einer hohen Ziegelwand umgeben. Ein Teil des Zauns und die Halle wurden um 1982 abgerissen.

Der Friedhof wurde währen der Besatzung beschädigt, er verfiel in der Zeit nach dem Krieg und wurde nach 2001 durch einen Verein wieder aufgebaut und gepflegt.