Der jüdische Friedhof von Güsten

 

Lage: Am nordöstlichen Ortsrand, links der Rathmannsdorfer Straße, nach dem allgemeinen Friedhof und vor dem Bahnübergang.

 Der 1880 an Stelle des Friedhofes bei Neundorf angelegte Friedhof mit seinen 28 Gräbern wurde bereits 1933 geschändet, nach der Pogromnacht 1938 wurden die Grabsteine den Anwohnern als Baumaterial zur Verfügung gestellt.

Entsprechend findet sich hier kein Grab mehr, ein Gedenkstein und die Inschriften am verschlossenen Tor erinnern an seine ursprüngliche Funktion.

Der Friedhof ist gepflegt.

Stand: Mai 2007, Dr. Hans-Peter Laqueur, 2007