Juden in Worms

Das Jahr 1349 bedeutete mit den Pestpogromen das Ende der jüdischen Gemeinde. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts wurden die Juden jedoch von der Stadt Worms wieder zurückgeholt und die zerstörte Judengasse neu aufgebaut. Dabei dürften wirtschaftliche Interessen im Vordergrund gestanden haben.

In den folgenden Jahrhunderten lösten sich Wechselbäder von Entrechtungen und Verfolgungen ab. Die Juden durften zunehmend nur noch im Ghetto wohnen, der Aufenthalt war stets befristet, ab 1526 mussten sie den „Judenfleck“, einen gelben Ring auf schwarzem Mantel, tragen.

 Bis in das frühe 20. Jahrhundert bestand trotz aller Verfolgungen eine lebendige jüdische Gemeinde in Worms.

In der NS Zeit wurden die Juden gedemütigt, verfolgt und getötet. Synagogen und sakrale Gegenstände wurden zerstört. Am 10. Mai 1933 wurden in Worms auf dem Vorplatz des Amtsgerichts Bücher verbrannt.

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