Die Synagogen

Der Anbau wurde in seiner langen Geschichte mannigfaltig genutzt: Als Wohnung für die jeweiligen Rabbiner, als Talmudschule, Krankenhaus, Tanzsaal und jetzt als Teil des Stadtarchivs mit jüdischem Museum.

In den folgenden Jahrhunderten wurde die Synagoge bei Pogromen und Kriegen mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Die sakralen Gegenstände wurden gestohlen, der Bau entweiht und missbraucht.

Um 1700 erhielt die Synagoge beim Wiederaufbau die heutige barocke Form. 1841 bekannte sich die Gemeinde zu einer liberalen Glaubensausrichtung, es wurde eine Verbindung zwischen dem Frauen- und Männerteil des Innenraumes geschaffen. Diese Form des Baues ist bis 1938 erhalten geblieben.

Die Synagoge wurde mit allen Nebengebäuden im November 1938 von Barbaren niedergebrannt und später gesprengt.
Ein Archivar rettete einen Teil der Geräte und Inschriften.

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