Juden in Saarburg

Das Wappen von Saarburg - Wikipedia gemeinfrei

 

Saarburg ist eine Kleinstadt nahe Trier in Rheinland-Pfalz.

Seit dem ausgehenden Mittelalter gab es einzelne Juden in Saarburg, die früheste urkundliche Erwähnung von 1321 nennt einen Geldverleiher Samuel, genannt Malder, der vermutlich aus Frankreich stammte. Nach 1400 sind in Saarburg einzelne Familien nachweisbar, eine erste Auflistung der (wenigen) jüdischen Einwohner datiert von 1697.

Vor 1849 bestand bereits ein Betraum, zu einer Gemeindegründung kam es jedoch erst in der zweiten Hälfte des 19. Jh. 1885 wurde ein Gebäude erworben, in dessen Erdgeschoß ein Betsaal (später als Synagoge bezeichnet) eingerichtet wurde, er wurde 1938 verwüstet und zerstört.

Im Zuge der Kriegsvorbereitung wurden die verbleibenden Juden von Saarburg 1939 zwangsweise Umgesiedelt nach  Trier, die jenigen, die keine Möglichkeit zur Ausreise fanden, wurden 1941/43 deportiert.