Burgholdinghausen: Schicksalsjahre
Die Nachfahren des Benjamin Moses, besonders die im benachbarten Littfeld wohnende Familie Meier waren geachtet und völlig integriert.
Das änderte sich, als 1933 die NSDAP 60% der Stimmen erhielt. Die Verwaltungen und die Amtspersonen beteiligten sich an der Ausplünderung und der Verfolgung der Juden.
1943 wurden die letzten Juden, Siegfried Meier mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn, deportiert und getötet.
Die Aufarbeitung der NS – Zeit erfolgt durch Historiker der Stadtarchive in vorbildlicher Weise.
Burgholdinghausen: Schicksalsjahre
Die Nachfahren des Benjamin Moses, besonders die im benachbarten Littfeld wohnende Familie Meier waren geachtet und völlig integriert.
Das änderte sich, als 1933 die NSDAP 60% der Stimmen erhielt. Die Verwaltungen und die Amtspersonen beteiligten sich an der Ausplünderung und der Verfolgung der Juden.
1943 wurden die letzten Juden, Siegfried Meier mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn, deportiert und getötet.
Die Aufarbeitung der NS – Zeit erfolgt durch Historiker der Stadtarchive in vorbildlicher Weise. Manche Tatsachen sind aber nur schwer zu verstehen.
Nach einem Krombacher Lehrer, der für seine antisemitische Haltung bekannt war und der mithalf, den Boden für das „Dritte Reich“ zu bereiten, ist auch heute noch eine Strasse benannt. Ein anderer Lehrer war am Lehrerseminar in Hilchenbach tätig. Er bereitete durch seine Schriften den Nationalsozialismus vor. Nach 1945 war er anerkannter Heimatforscher und geachteter Vorsitzender in Heimatvereinen.
