Der jüdische Friedhof Övelgönne

 

Von Brake aus kommend fährt man über die Straße Golzwarder Helmer nach Ovelgönne ein. Am Ortseingang macht diese eine fast rechwinklige Biegung nach links und heißt Kirchenstr. Der Kirchenstraße folgt man bis zu ihrem Ende, und biegt dort rechts in die Breite Straße ein, und nach gut 200 Metern erneut rechts in die Bahnhofstraße, die ab Ortsausgang Wilhelm-Rahden-Str. heißt.

Am Ende der Bebauung links von dieser Straße zweigt links der unbefestigte Weg (befahren nicht ratsam!) Zum Judenfriedhof ab, etwa gegenüber einer kleinen Parkanlage. In der kleinen Baumgruppe etw 30 Meter von der Straße liegt, umgeben von Wassergräben, der Friedhof. Er ist frei zugänglich, das Tor am Eingang hat symbolischen Charakter.

Der Friedhof wurde 1795 angelegt, gut 40 Gräber aus der Zeit zwischen dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts und 1930.

Gleich hinter dem Eingangstor links steht ein hier abgebildete Grabstein aus dem späten 19. Jahrhundert. Solche, von einem Engelskopf bekrönte Stelen findet man aus dem 18. Und 19. Jahrhundert zahlreich auf den Kirchhöfen der Region, aber auf einem jüdischen Friedhof? Es ist ein krasser Widerspruch zu allen Gestzen und Traditionen.

Der Friedhof ist ordentlich gepflegt.