Juden in Cuxhaven

Gedenkstein Synagoge * Hartmut Mester CC Lizenz

In der Mitte des 18. Jahrhunderts lassen sich erstmalig durchziehende Händler in Cuxhaven nachweisen. Die ersten dokumentierten Niederlassungen lassen sich in Ritzenbüttel, heute einem Stadtteil von Cuxhaven, beweisen.

Zuerst wird von rituellen Schlachtern, einer Schule und dem Friedhof berichtet. Das erste Haus, das ein Jude im Ort kaufen konnte, wurde als Betsaal benutzt. Es beinhaltete eine Lehrerwohnung und ein rituelles Bad. Im Jahre 1815 wurde im Ort eine Synagoge gebaut.

Nach Verfolgungen, Entrechtungen und Verschleppungen wurden 16 der jüdischen Anwohner in KZ´s ermordet. Drei Juden überlebten.

Heute gibt es in Cuxhaven keine Juden mehr.