Juden in Moringen

Synagoge Moringen, Bild Uwe Reinecke, 2004

Moringen ist eine Kleinstadt nördlich von Göttingen.

Bereits im frühen 16. Jahrhundert gab es einzelne jüdische Bürger. Nach 100 siedelten sich mehr Juden an. Sie waren vorwiegend im Anbau von Hanf und Flachs tätig. Diese Produkte wurden von der englichen Marine für Taue und Marinetuche genutzt.

Die Anwesenheit von Juden war nicht gern gesehen. Besonders die ortsansässigen Handwerker beschwerten sich häufig. 

Im Jahre 1838 weihte die Gemeinde eine Synagoge ein.

Nach Verfolgung und Vertreibung gibt es seit 1942 keine Juden mehr am Ort.