Der Friedhof von Bruel

 

Der Friedhof entstand wohl bereits im ausgehenden 18. Jh., nach Auflösung der Gemeinde ging das Gelände an die Kommune über mit der Auflage, es als Friedhof zu erhalten und zu pflegen. Ob die Verkleinerung des Friedhofes bereits vor der Gemeindeauflösung (angesichts schrumpfender Mitglierderzahl und daraus resultierendem Einnahmeverlustdenkbar) durchgeführt wurde, oder erst nach der Übergabe an die Kommune, ist ungeklärt. Der Friedhof liegt etwas südlich zwischen Brüel und Weitendorf. Wo sich die Straße (B 192) gabelt – links nach Sternberg, rechts (B 104) nach Schwerin – beginnt geradeaus ein Waldweg mit Wegweiser zum Campingplatz. Nach etwa 600 m ist links des Weges eine Bank, daneben zweigt ein mit einer Schranke abgesperrter Waldweg ab. Von hier aus sind es etwa 10 Minuten zu Fuß, zunächst bergauf, dann noch etwas bergab. Der Friedhof liegt mitten im Wald, er ist mit Maschendraht umzäunt, das Tor unverschlossen. Auf diesem gepflegten kleinen Feld, das nur einen Teil der ursprünglichen Friedhofsfläche umfasst, befinden sich ca. 8 aufrechte Steine, dazu etliche Grabhügel. Weitere Grabhügel sollen sich in der Umgebung des eingezäunten Bereiches im Unterholz finden.