Der Friedhof von Ueckermünde

 

Bereits 1821 war ein erster Friedhof unweit der heutigen Gedenkstätte angelegt worden, 1867 wurde ein neuer, größerer eröffnet.

Der Friedhof wurde 1938 verwüstet und nach 1960 als Gedenkstätte wieder hergerichtet.

Von der Stadtmitte kommend folgt man der Chausseestraße in Richtung Ferdinandshof bis kurz vor dem Tierpark, und biegt dann links ab in die Liepgartener Straße in Richtung Torgelow. Die dritte Seitenstraße links ist die Wiesenstraße, auf ihrer linken Seite, ca. 50 Meter von der Hauptstraße entfernt, liegt etwas zurückgesetzt auf einer kleinen Anhöhe die Gedenkstätte für den 1938 verwüsteten jüdischen Friedhof.

Auf dem, von einem Maschendrahtzaun mit verschlossenem Tor umgebenen Gelände steht dem Eingang gegenüber ein Gedenkstein, dahinter – vor dem rückwärtigen Zaun aufgereiht – stehen oder liegen 12 Grabsteine bzw. Fragmente.