Der Friedhof von Müncheberg

 

Bereits 1756 wurde ein Friedhof angelegt, 

Auf dem Friedhof sind noch gut 60 Grabsteine erhalten, der früheste von 1763 Die letzte Bestattung fand 1932 statt. Im Jahre 1944 mußte der Friedhof zwangsweise 'verkauft' werden, bis dahin scheint er weitgehend von Verwüstungen verschont geblieben zu sein. Gegen Ende des Krieges wurde er für Schießübungen des Volkssturms mißbraucht, wovon noch Schußlöcher in einigen Grabsteinen zeugen.

Nach 1988 fanden Arbeiten zur Wiederherstellung des lange verwahrlosten Geländes statt, in den folgenden Jahren kam es zu Schändungen, bei denen u.a. auf die Umfassungsmauer die anachronistische Forderung 'Kauft nicht bei Juden!' gesprüht wurde!

Lage:

Von der B 1 biegt man gegenüber der Abzweigung zur B 2 Richtung Frankfurt/Oder nordwärts ab in die Frankfurter Chaussee. Man läßt den evangelischen Friedhof rechts liegen und biegt an dessen Ende links ein in den Tempelberger Weg. Die erste Abzweigung nach rechts ist der Eggesdorfer Weg, an dessen linker Seite an einem Hang der Friedhof liegt. Das Eingangstor war bei unserem Besuch (Juli 2021) unverschlossen, der Friedhof frei zugänglich. (Dr. Hans-Peter Laqueur)

 

Bilder des Friedhofs