Jüdisches Leben in Regensburg

Die Stadt Regensburg zählt heute rund 150 000 Einwohner und ist Haptstadt des Regierungsbezirkes Oberpfalz.

Eine jüdische Gemeinde hat bereits im 10. Jahrhundert existiert, wobei die Anwesenheit von Juden schon viel früher, zu römischer Zeit anzunehmen ist. Die Gemeinde besaß eine große Synagoge und weitere Einrichtungen. 1519 wurden alle Juden aus der Stadt vertrieben und das Judenviertel sowie die Synagoge vollkommen zerstört.
Zwar begann 1669 wieder jüdisches Leben in der Stadt, jedoch erst  ab Mitte des 19. Jahrhunderts konnte sich eine jüdische Kultusgemeinde etablieren.

1912 wurde eine neue Synagoge eingeweiht, die aber schon 1938 im November-Pogrom zerstört wurde. 1942 erlosch die Gemeinde nach der Deportation und Ermordung der letzten verbliebenen Juden.

Im Jahre 2019 eröffnete die wieder gegründete Kultusgemeinde ihre neue Synagoge einschließlich eines großen Gemeindezentrum s. Dafür hatte sich seit 2015 ein Bürgerprojekt gebildet, das von Juden und Nichtjuden großzügig gefördert wurde.

 

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Zu Quellen und Literatur