Jüdisches Leben in Moers

Bogen in der Form des Synagogeneinganges

Moers ist eine Kleinstadt am linken Rheinufer nördlich von Düsseldorf. Etwa ab dem Jahre 1600 läßt sich hier jüdisches Leben nachweisen. Die sozialen Verhältnisse der Juden in der Stadt blieben lange sehr ungünstig. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts besserten sich die Verhältnisse, die Zahl der Juden in der Stadt stieg nun kontinuierlich an. Im Jahre 1932 lebten etwa 200 Menschn jüdischen Glaubens in der Stadt. 

Im frühen 19. Jahrhundert kam es zur Bildung einer eigenen Synagogengemeinde, es wurde eine Synagoge gebaut. Sie wurde im November 1938 zerstört. Heute steht an ihrer Stelle ein Mahnmal in Form eines Torbogens.