Juden in Gustorf und Gindorf

In den Grevenbroicher Stadtteilen Gustorf und Gindorf siedelten einzelne Juden gegen Ende des 16. Jahrhunderts. Ab 1700 lassen sich dann regelmäßig Juden in den Dörfern mit ihren Familien nachweisen. Die Gemeinde betrug nie über 100 Personen und nahm bis 1935 beständig ab. Ab 1938 waren nach Verfolgung und Ermordung keine Juden mehr nachweisbar.

Im Jahre 1837 wurde eine Synagoge in Gindorf errichtet. Sie ersetzte die abgebrannte Gustorfer Synagoge. Die Synagoge wurde 1938 demoliert und später im Krieg beschädigt. Das Gebäude wurde 1945 abgerissen.