Jüdisches Leben in Schifferstadt

Einzelne jüdische Bürger siedelten ab 1662 in der Stadt. Eine kontinuierliche Besiedlung läßt sich in größerem Umfang erst ab 1800 nachweisen. Ab 1892 gab es eine Synagoge, im Jahre 1907 wurde der Friedhof eingeweiht.

Ab 1933 wurden die jüdischen Bürger verfolgt und unterdrückt. Die Synagoge wurde im Jahre 1938 verwüstet. Über Gurs wurden die verbliebenen Juden in die Vernichtungslager gebracht und ermordet.