Juden in Niederhochstadt

Der im Kreis Südliche Weinstraße gelegene Ort hatte schon im 18. Jahrhundert jüdische Bewohner. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts stieg ihre Zahl stark an und erreichte mit 221 Personen 1848 den Höchststand.

Eine Synagoge wurde um 1800 errichtet, dazu gehörte auch ein rituelles Bad. Die Synagoge wurde1938 niedergebrannt.

Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts ging die jüdische Bevölkerung stark zurück, die letzten 10 Bewohner wurden 1940 von den Nazis nach Gurs deportiert.