Juden in Niederntudorf

Niederntudorf ist ein Stadtteil von Salzkotten in Ostwestfalen nahe Paderborn. Der Ort liegt an den nördlichen Ausläufern des Sauerlandes.

In dem Dorf lebten bereits Ende des 18. Jahrhunderts Juden. Ihre höchste

Anzahl wurde um 1860 erreicht. Von da an sank ihre Anzahl beständig. Ab 1930 wohnten keine Juden mehr in dem Ort.

Die Gemeinde verfügte über eine kleine Synagoge. Sie wurde bereits im Jahre 1907 durch Brandstiftung zerstört. Gottesdienste fanden nicht mehr statt. Sie wurde in den Folgejahren abgerissen.

Der Friedhof lag am Wasserberg „Im Dingfeld“. Grabsteine wurden wegen der Armut der Familien nicht regelmäßig aufgestellt.