Jüdisches Leben in Bad Wimpfen

Das Haus des ehemaligen Betsaals

Die heutige Kur- und Badestadt hatte schon im 13. Jahrhundert den Status einer Freien Reichsstadt.

Aus dieser Zeit stammen auch die ersten Ansiedlungen von Juden. Sie litten unter ständigen Verfolgungen und Vertreibungen, so dass ihre Zahl nie sehr gross gewesen sein dürfte. Dennoch war es zur Bildung einer Gemeinde gekommen, die im 14. Jahrhundert über eine Synagoge und diverse Judenhäuser verfügte. In späteren Zeiten besuchten die jüdischen Bewohner die Synagogen in Heinsheim und Neudenau.

Ein Betsaal mit jüdischer Schule bestand seit 1830 in einem Privathaus, an verschiedenen Örtlichkeiten bestanden auch rituelle Bäder.
Die Höchstzahl jüdischer Einwohner war 1890 mit 65 Personen erreicht. Danach nahm ihre Zahl stetig ab, in der NS-Zeit waren den meisten Juden die Auswanderung gelungen.

 

 

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