Juden in Dortmund

Die alte Synagoge um 1900 * Wikipedia gemeinfrei

 

Die erste Erwähnung von Juden in Dortmund finden wir im Jahre 1074 in einem Privileg von König Heinrich dem IV. Eine sicher Ansiedlung ist im frühen 13. Jahrhundert beschrieben. Danach war es Juden einige Jahrhunderte verwehrt, im Ort zu wohnen. Beim Handel spielten Juden in der Hansestadt Dortmund eine wichtige Rolle. Erst im späten 19. Jahrhundert zogen sehr viele Juden in das Ruhrgebiet. Die Anzahl der Juden stieg im frühen 20. Jahrhundert auf 3000 an.

Juden nahmen wichtige politische Ämter wahr. Sie waren Bürgermeister, Abgeordnete und Ärzte. Sie spieleten eine wichtige Rolle im sozialen Leben. Die Elementarschule, die jüdische Handwerkerschule und die Talmud-Thora-Schule waren bekannt.

Schon im Mittelater bestand eine Synagoge. Sie wurde im Jahre 1854, dann um 1900 neu und größer gebaut. Die Synagoge wurde bereits 1938 abgerissen. Auf dem Grundstück steht heute das Stadttheater.

Nach den Verfolgungen war die jüdische Gemeinmde fast ausgerottet. Heute besteht wieder -vorwiegend durch Zuzug aus der Sowjetunion, eine Gemeinde von fast 3000 Mitgliedern.