Der Friedhof an der Montanusstrasse

Der erste Friedhof der Grevenbroicher Juden lag an den Wallanlagen am Ende des Ostwalls. Dieser Friedhof wurde bis zum Jahre 1827 genutzt. Von 1827 an wurde der neue Friedhof an der heutigen Montanusstrasse benutzt. Die letzte Beerdigung fand im Jahre 1940 statt. Die Stelen wurden von einem Steinmetzt erworben. Er rettete sie vor der Vernichtung.

Der Friedhof weist eine Besinderheit auf: In die Maueren sind zwei Steine eingelassen. Sie weisen die hebräischen Worte ‎‏ראש‏‎ ("Rosch", "Kopf") (in der nördlichen Mauer) und ‎‏רגלים‏‎ (Ramalin", "Füße") (in der südlichen Mauer) auf und geben an , in welcher Richtung die Toten in das Grab zu legen sind.

Links "Ramalin", rechts "Rosh".