Grabsteine Wesel Esplanade

Auf dem Gelände stehen noch etwa 30 Steine und viele Bruchstücke, die nicht zuzuordnen sind.

Stein der Hannah Feibelmann 1842

Die Inschrift lautet:

“….sie gab mit ihren Händen den Armen….die Seele kehrt in den Himmel zurück um ihre Belohnung zu empfangen, der ihr zusteht...”

Die bogenförmige obere Zeile weist auf die Kinder als Errichter des Grabsteins hin. 
Die letzte Zeile („Tanzebah“) ist nicht, wie üblich abgekürzt, sondern ausgeschrieben.

Elchanan Jitzak 1841 - der Tote war Junggeselle, im jüdischen Leben so ungewöhnlich, dass aus-drücklich darauf hin-gewiesen wurde
Simcha, Sohn des Baruch Halevi 1843 - Im oberen Teil eine fein gearbeitete Kanne, die den Verstorbenen als Leviten ausweist
Mosche Bendit 1829 - Ein besonderer Stein aus einem Marmorstück, das zuvor ein Weseler Stadttor schmückte
Rückseite mit lateinischem Text, der sich auf die Landesherren Friedrich Wilhelm und Friedrich I bezieht.
Mordechai Liefmann 1845
Schneiúr Salman Meir 1836

Ein besonderer Stein mit einem ausführ-lichen, prosaischen Text:

“Der Geist kehrt zu den Himmeln zurück... Krone deiner Brüder, Krone deiner Schwestern, was eilst Du, von uns zu gehen? ...das ewige Leben erwartet dich in einem Land, das Du Dir erworben hast...”

Einige der zahlreichen Bruchstücke, die mehr und mehr verfallen und zum großen Teil nicht mehr lesbar sind:

Vermutlich ein Grabaufsatz in Form einer Krone