Der neue Friedhof von Schiefbahn

Die Schiefbahner Juden hatten 1835 zunächst einen Friedhof in Knickelsdorf angelegt, der bis 1910 benutzt wurde. 

1913 wurde dann der neue Begräbnisplatz am Bertzweg eröffnet. Er stand auch den Willicher Juden zur Verfügung. Auf einer Fläche von 1.120 qm stehen noch 88 Grabsteine, darunter 26 von Personen aus Willich und Schiefbahn. Als 1957 der Braunkohleabbau vorrückte, mussten die Friedhöfe in Grevenbroich-Frimmersdorf und Gustorf-Gindorf aufgegeben werden. Die Bestattungen und Grabsteine wurden auf den Schiefbahner Friedhof überführt, wo sie in gesonderten Abteilungen ihren Platz fanden. In der NS-Zeit war die Anlage mehrfach geschändet worden.
Die letzte Beerdigung datiert von 1999 (Ilsemargot Mayer, geb. 1923).

der Zugang...
...und ein Blick auf die Willicher Gräber

Grabsteine von 3 Trägern des Namens Rübsteck

Stein in der klassischen Stelen-Form in Anlehnung an die Gesetzestafeln Moses
Ebenfalls eine klassische Stelenform mit den Dekalog-Tafeln
Liegende Marmorplatte auf dem Grab der 1999 gestorbenen Ilsemargot Mayer