Der jüdische Friedhof in Linn

Der jüdische Friedhof in Linn am Kreuzweg wird 1751 erstmalig aktenkundig. Heute stehen noch 64 Grabsteine aus der Zeit zwischen 1792 und 1936 auf dem Friedhof.

Das Zugangstor mit dem Gehweg in der Mitte des Friedhofs
Grabstein der Marianne Robens, gestorben im Jahre 1880.

Auf der Vorderseite der hebräische Text mit dem jüdischen Namen der Verstorbenen:
„Eine aufrechte und wohlgefällige Frau, sie ging auf makellosem Wege Wohltat erwies sie all ihre Tage und leitete ihre Kinder zur Toraþý Frau Mirjam, Tochter des Aberle, Gattin des Ascher, Sohn des Uri.“
Auf der Rückseite deutscher Text mit dem deutschen Namen.

Shmuel ben Naftali Moshe, gestorben 1792 Ein Grabstein aus dem Ende des 18. Jh. in der traditionellen schlichten Form
Levy Falkenstein (Jehuda ben Shmuel), verstorben 1895

Feldsteinimitat mit eingelegter Marmorplatte 
Die 4. Zeile ist durchgestrichen und durch die 9. Zeile ersetzt worden, da man sich bei der Berechnung des Sterbedatums zunächst geirrt hatte

Zwei obeliskenartige Grabmale auf einem aufgemauerten Sockel, wie sie gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Mode kamen