Juden in Hockenheim

Gedenktafel am Ort der Synagoge Reinhardhauke cc 3.0

Schon im 16.Jahrhundert sind in Hockenheim einzelne jüdische Familien erwähnt. Eine jüdische Gemeinde dürfte jedoch erst zu Beginn des 18.Jahrhunderts entstanden sein. Eine Synagoge wurde 1833 erbaut, auch gab es ein rituelles Bad in einem Privathaus in der Nähe der Synagoge. 1877 erfolgte ein Umbau und Renovierung der Synagoge unter Einbeziehung der Mikwe. Das ganze Gebäude wurde 1938 zerstört und später abgerissen.
Die jüdischen Einwohner handelten mit Vieh und landwirtschaftlichen Produkten, später spielte der Handel mit Tabak und die Herstellung von Zigarren eine Rolle.