Beschreibung

Zur damaligen Zeit durften die Juden ihre Begräbnisstätten nur außerhalb der Stadt einrichten. So wurde der jüdische Friedhof in Werne zwischen der Südmauer und dem damaligen Schüttenwall angelegt. Die Südmauer als Teil der alten Stadtmauer bildet im Norden die Begrenzung. Im Süden schliesst die Friedhofsmauer mit ihrer interessanten Gestaltung den bis heute erhaltenen Teil des Geländes zu einem Parkplatz ab. Im Osten und Westen grenzen je ein Wohnhaus direkt an die Begräbnisstätten.

Blick zur Friedhofsmauer
Blick zur alten Stadtmauer

Zwischen den heutigen Häusern „Südmauer 31“ und „Südmauer 33“ fällt sogleich das schmiedeeiserne Eingangstor mit den zwei Informationstafeln in den Blick:

Der Text der linken Tafel besagt, dass hier die Begräbnisstätte der jüdischen Bürger Wernes seit dem 17. Jahrhundert ist. Auf der rechten Tafel liest man in einer kurzen Zusammenfassung die Geschichte der Werner Juden seit 1554.