Jüdisches Leben in Borken


Borken ist eine Kleinstadt im westlichen Münsterland in der Nähe der holländischen Grenze.

Seit Ende des 16. Jahrhunderts waren Juden im Ort ansässig und erreichten gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit 103 Mitgliedern ihre höchste Zahl.

Die Juden in Borken waren stets streng orthodox orientiert, das Bezirksrabbinat war hier ansässig.

Im Jahre 1818 wurde die Synagoge am Nonnenplatz errichtet. Sie wurde bei den Novemberpogromen verwüstet, aber erst später wegen angeblicher Baufälligkeit abgerissen. Neben der Synagoge befanden sich das Schulhaus und die Mikwe.

Heute befindet sich am Ort der zerstörten Synagoge in der De-Wynen-Gasse eine Gedenkstätte.

Die Gedenkstätte am Ort der ehemaligen Synagoge