Juden in Perleberg

Gedenkstein
Gedenkstein für die Opfer des Faschismus

Die Stadt mit 12500 Einwohnern ist die Hauptstadt des Landkreises Prignitz in Brandenburg.

Von 1335 datiert die erste urkundliche Erwähnung von Juden in der Stadt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass schon im 13. Jahrhundert, evtl. bei der Stadtgründung 1239, eine jüdische Gemeinde bestand.
Um 1510 wurden wie in ganzen Mark Brandenburg die Juden aus der Stadt vertrieben und bis etwa 1800 gab es so gut wie keine jüdischen Einwohner mehr. Erst Anfang/Mitte des 19. Jahrhunderts lebten wieder Juden in Perleberg, jedoch wanderte der größte Teil vor 1933 wieder ab.
Erhalten und gepflegt ist der Judenhof aus dem 13. Jahrhundert, ein Zeugnis der jahrhundertealten Geschichte der jüdischen Gemeinde in Perleberg.

 

 

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Zu Quellen und Literatur

 

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