Wer anderen eine Grube gräbt

In Rexingen, einem Dorf auf der schwäbischen Alb, findet sich auf dem Grabstein des Josef Sohn des Meir 1837 ein rares hebräisches Lob:

Achtzig Jahre lebte Juspel, und viele hat er begraben, ob reich, ob arm. Nun läßt sich das alte Sprichwort sagen: Wer eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.

Wir erfahren also, daß der Verstorbene lange Jahre seiner Gemeinde als Totengräber diente.

 

 

Zum vollständigen Artikel von Nathanja Hüttenmeister, Steinheim-Institut, Essen